Datenvirtualisierung als Lösung — Teil 1: die Herausforderungen gemischter IT-Landschaften
Warum das Kombinieren von Daten aus verschiedenen Systemen schwierig ist — und warum eine virtuelle Referenz auf die Quelle das Kopieren schlägt.
4 Min. Lesezeit
Jedes Unternehmen muss früher oder später Daten aus verschiedenen Systemen kombinieren — getrieben durch unterschiedliche Tools in Produktion, Einkauf oder HR, durch Tochtergesellschaften und Zukäufe oder schlicht durch den Bedarf, externe Daten einzubinden. Dieser erste Teil betrachtet die inhaltlichen und technologischen Herausforderungen gemischter IT-Landschaften und wie Datenvirtualisierung hilft.
Jedes Unternehmen muss sich im Laufe seines Lebenszyklus der Herausforderung stellen, Daten aus verschiedenen Systemen zu kombinieren.
Inhaltliche Herausforderungen im kombinierten Reporting
Daten konsistent zu halten ist schwierig: Nummernkreise für Kunden, Produkte und Materialien unterscheiden sich zwischen Systemen, Wechselkurse fehlen, Datums- und Zahlenformate weichen ab. Da Daten erst zusammen mit Geschäftslogik aussagekräftig werden, muss auch diese Logik konsistent bleiben, wenn sie organisationsweit dezentral genutzt wird.
Technologische Herausforderungen
Datenbanken, Warehouses und Unternehmenssysteme nutzen proprietäre Technologien und Schnittstellen, die sich schwer kombinieren lassen; selbst offene APIs oder REST-Endpunkte sind für Fachanwender ohne Programmierkenntnisse meist nicht nutzbar. Netzwerkgrenzen kommen hinzu, wenn Bereiche eigene Infrastrukturen betreiben oder Daten von Lieferanten, Kunden und Dritten stammen — eine dynamische, automatisierte Integration in Analysen ist dann oft schlicht nicht möglich.
Herkömmliche Ansätze und ihre Kosten
Die übliche Antwort ist ein Data Warehouse oder Data Lake: Daten werden aus den Quellen über komplexe, mehrstufige Transformations- und Bereinigungsprozesse in neue Persistenzen kopiert. Diese Projekte sind aufwändig und teuer, spätere Änderungen an den Ladeprozessen werden vermieden, und das Geschäft verändert sich trotzdem weiter. Werden Änderungswünsche abgelehnt, behelfen sich Teams mit wiederkehrenden, fehleranfälligen manuellen Workarounds und Schattensystemen, die die ursprüngliche IT-Investition gefährden.
Die Herausforderungen mit Datenvirtualisierung überwinden
Datenvirtualisierung speichert statt einer Kopie nur eine virtuelle Referenz auf die Originaldaten im Quellsystem. Da der Zugriff vom Endanwender konfiguriert statt programmiert wird, kann die Harmonisierung von Nummernkreisen, Währungen und Formaten von denen gebaut werden, die sie brauchen. Daten werden stets live aus der Quelle gelesen — keine Laderoutinen zu überwachen — und Single Sign-On übernimmt die Berechtigungskonzepte der Quellsysteme, was sicheren Zugriff auch über Netzwerkgrenzen hinweg ermöglicht.
Sehen Sie Ihre eigenen Daten live — in 30 Minuten.
Beginnen Sie mit einer Live-Demo — wir zeigen Ihren Anwendungsfall in Excel, Power BI, R oder über einen KI-Assistenten. Danach geht es weiter mit einer kostenlosen Testversion in Ihrem eigenen isolierten Mandanten.