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Datenvirtualisierung als Lösung — Teil 3: Zeitdruck und Kapazitätsengpässe

Die Trennung von Datenhaltung und Datennutzung lässt IT und Fachbereich jeweils das tun, was sie am besten können — und beseitigt die Umsetzungswarteschlange.

4 Min. Lesezeit

Unternehmen müssen schnell auf Regulierung, Marktverschiebungen und Krisen reagieren, während Systeme immer komplexer werden. Dieser dritte Teil betrachtet den Zeitdruck und die Kapazitätsengpässe, die neue Anforderungen erzeugen, und wie Datenvirtualisierung sie entlastet.

Unternehmen schieben eine immer größere Welle von Anforderungen vor sich her.

Steigende Anforderungen, wachsende Komplexität

Zinsänderungen, Fusionen, Verkäufe, Sanktionen und neue Rechnungslegungsstandards erzeugen einen ständigen Strom an Anforderungen an die IT. Die IT muss priorisieren, also werden Anfragen verzögert oder verworfen, und Anwender behelfen sich mit manueller Arbeit — sie verbringen die meiste Zeit mit dem Sammeln und Aufbereiten von Daten statt mit deren Interpretation. Ad-hoc-Fragen und Szenarioanalysen werden unpraktikabel, Probleme werden spät erkannt.

Keine Aufgabentrennung — und brüchige Geschäftslogik

Daten gut zu speichern und zu verwalten erfordert technische Sorgfalt, die zu Recht bei der IT liegt; Interpretation und Geschäftslogik gehören in die Fachbereiche. Klassische Warehouses können beides nicht trennen, also wird jede Änderung zum gemeinsamen Projekt mit ständiger Abstimmung. Spezialisierte Logik landet entweder fest in IT-verwalteten Pipelines (nur die IT kann sie ändern) oder verteilt über Tabellen, Skripte und Dashboards (nicht nachvollziehbar und über Versionen hinweg inkonsistent).

Diese Aufgabentrennung reduziert den Druck auf die IT und erhöht zugleich die Umsetzungsgeschwindigkeit.

Optimale Arbeitsteilung mit Datenvirtualisierung

Datenvirtualisierung entkoppelt Haltung von Nutzung: Die IT hält die Datenbasis konsistent und verlässlich, während berechtigte Anwender Daten im Rahmen ihrer Rechte transformieren und kombinieren, Geschäftslogik anwenden und Ergebnisse direkt in ihre Anwendungen einspeisen. Logik liegt zentral in versionierten Repositories — auditierbar, mit vollständiger Änderungshistorie, wiederverwendbar und zu neuen virtuellen Modellen kombinierbar. Das entlastet die IT, beschleunigt die Lieferung und löst Kapazitätsengpässe dauerhaft.

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